Geschichte

Das Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft ist das Ergebnis eines interkonfessionellen Gesprächsprozesses, der von der je neuen Notwendigkeit eines Brückenschlages zwischen akademischer Welt und gelebter Spiritualität ausgeht. 

Eine wachsende Anzahl evangelischer Studierender führten ab 2010 zu Gesprächen über «Studientage zur theologischen und gesellschaftlichen Erneuerung», für die der renommierte Theologe N.T. Wright eingeladen wurde. Aus dieser Idee wurde ein umfassendes Projekt, das vom 10. - 13. Juni 2014 an der Universität Freiburg durchgeführt wurde. Das sehr breite und positive Echo auf diese Veranstaltung weit über universitäre Institutionen hinaus löste einen Prozess aus, in dessen Verlauf die Möglichkeit eines evangelischen Studienzentrums, angegliedert am Ökumenischen Institut, zunehmend konkrete Formen annahm.

Ab Juni 2013 war eine interkonfessionelle Spurgruppe mit der Ausarbeitung eines Grundlagenpapiers für ein Studienzentrum am Institut für Ökumenische Studien beschäftigt, mit dem Ziel der Bedarfsabklärung, der Formulierung der Absichten des Studienzentrums und dem Festlegen der weiteren Schritte.

Im Frühjahr 2014 wurde dann das rechtliche Statut vom Rektorat unterzeichnet, so dass die öffentliche Lancierung an den ersten «Studientagen zur theologischen und gesellschaftlichen Erneuerung» im Juni 2014 erfolgte.

Der Rektor der Universität Fribourg bei der offiziellen Eröffnung des Studienzentrums.
Das Apero riche bei der Lancierung des Studienzentrums in der Ehrenhalle der Universität Fribourg.