Eröffnung des Zentrums für das Studium der Ostkirchen

Das "Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft" hat am Nikolaustag, dem 6. Dezember 2017, ein weiteres Studienzentrum als Partner gewonnen: das "Zentrum für das Studium der Ostkirchen". Beide Zentren sind unter dem Dach dienzentrums und dem Festleg "Instituts für Ökumenische Studien" (ISO) angesiedelt und bringen ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte in den ökumenischen Austausch ein. In den Statuten des neuen Studienzentrums heißt es: "Das Zentrum widmet sich dem Austausch zwischen West- und Ostkirchen. [... Es] bietet eine Plattform für die Selbstauslegung und Entwicklung ostkirch­licher Theologie aus der Perspektive der Diaspora, im Austausch mit dem theologischen und philosophischen Denken westkirchlicher Traditionen und im Dienst einer vertieften Communio der Kirche". Vor allem finden hier orthodoxe Doktorandinnen und Doktoranden einen Ort, um den Beitrag ihrer theologischen Tradition zur kirchlichen und gesellschaftlichen Erneuerung zu erarbeiten und "in die westkirchlichen Dialoge und in die breitere ökumenische Bewegung ein[zubringen]". Seit mehreren Jahren nehmen bereits orthodoxe Theologinnen und Theologen begeistert an den Studientagen des "Studienzentrums für Glaube und Gesellschaft" teil, und orthodoxe Referenten wirken am Programm mit. Diese Zusammenarbeit kann sich nun intensivieren und wird nicht zuletzt dazu beitragen, den größeren Raum Europas als Ort der je neuen Verkündigung des Evangeliums zu berücksichtigen.Das neue Studienzentrum steht unter dem Patronat des hl. Nikolaus, der als Zeuge der Menschenfreundlichkeit Gottes in Ost und West verehrt wird.  

 

Weitere Informationen zum neuen Studienzentrum: www3.unifr.ch/orthodoxia/de/