INSTITUT FÜR ÖKUMENISCHE STUDIEN

Das Institut für Ökumenische Studien (Institutum Studiorum Oecumenicorum, ISO) wurde 1964 - noch während des II. Vatikanischen Konzils - gegründet. Es ist heute ein anerkanntes Kompetenzzentrum der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg. Seine Aufmerksamkeit gilt sowohl der spezifisch westkirchlichen Entwicklungen im Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und den reformatorischen Gemeinschaften als auch den Ostkirchen, ihrer Geschichte, Theologie und Gegenwart. Zahlreiche Partnerschaften mit kirchlichen und akademischen Einrichtungen zeigen, dass bei der Arbeit für die tiefere Gemeinschaft der Christen Theologie und Leben, Gedanken und Glaubenszeugnis, der Dialog der Liebe und der Dialog der Wahrheit eng zusammengehören.

Zu den Aufgaben des ISO gehören Lehrveranstaltungen auf dem Gebiet der Theologie der Ökumene, Forschungsprojekte, wissenschaftliche Tagungen, spezialisierte Bibliotheken, Austauschprogramme für Studierende anderer kirchlicher Traditionen, Studienreisen, wissenschaftliche Publikationen (u.a. in den eigenen Reihen Studia Oecumenica Friburgensia, Epiphania und Epiphania Egregia) und die Wahrnehmung von Mandaten in ökumenischen Gremien.

Dem Institutsrat (Direktorium) des ISO gehören neben Mitgliedern der Theologischen Fakultät auch Repräsentanten des kirchlichen Lebens in der Schweiz an. Auf diese Weise ist das ISO im kirchlichen Leben der Schweiz und in internationalen Horizonten verankert. Das Institut weiß sich dem "geistlichen Ökumenismus" verpflichtet, der die theologische Arbeit mit dem Gebet und dem gemeinsamen Glaubenszeugnis verbindet.

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